US-Botschafter glaubt an Entschärfung des Handelskonflikts

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Der neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, will sich doch nicht für eine Stärkung konservativer Kräfte in Europa einsetzen. Das Treffen während des bevorstehenden Deutschland-Besuchs von Kurz sei aus Termingründen abgesagt worden, sagte ein Sprecher der US-Botschaft am Montag.

Der US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, wird am Dienstag doch kein Essen für Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz geben.

Grenell hatte in einem Interview mit "Breitbart" gesagt, er wolle konservative Anti-Establishment-Bewegungen in ganz Europa stärken. Grenell hatte sich auf Breitbart als "Fan" von Kurz bezeichnet und ihn als "Rockstar" bezeichnet. Am Mittwoch steht ein Besuch beim deutschen Innenminister Horst Seehofer auf dem Programm. Kurz ist ein scharfer Kritiker der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Beide Regierungschefs halten am Abend Reden beim CDU-Wirtschaftsrat.

Während die CSU Flüchtlinge, die in anderen europäischen Staaten bereits registriert wurden, zurückweisen will, lehnt Merkel dies ab und setzt auf eine europäische Lösung. Die bayrische Staatskanzlei gab gestern bekannt, dass die Kabinette der bayrischen und der österreichischen Regierung am 20. Juni in Linz zusammenkommen. "Einige Punkte müssen noch abgestimmt werden".

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