Historischer Gipfel: Trump nimmt Stellung zu Sanktionen gegen Pjöngjang

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"Diese Kriegsspiele sind sehr teuer", sagte Trump. "Der Krieg ist seit 70 Jahren nicht beendet, aber er wird bald enden", sagte Trump. Südkoreas Präsident Moon Jae In lobte Trump und Kim für ihre "mutigen Entscheidungen": "Das ist nur ein Anfang".

Trump und Kim zogen sich anschließend hinter verschlossene Türen zurück.

Trump wollte sich gegen 19.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MESZ) auf den Heimflug in die USA machen. Der US-Präsident und der nordkoreanische Machthaber hatten bei ihrem historischen Treffen in Singapur lose eine nukleare Abrüstung Nordkoreas vereinbart. "Die Vergangenheit muss nicht die Zukunft definieren".

Der Streit um Nordkoreas Atomwaffenprogramm ist einer der gefährlichsten Konflikte der Welt. Trump sagte, er habe mit Kim auch über die Menschenrechtslage in Nordkorea gesprochen.

Nordkorea hat angefangen, eine große Raketentestanlage zu zerstören.

Nach jahrzehntelangen Feindseligkeiten zwischen Nordkorea und den USA haben sich auf dem Gipfel von Präsident Donald Trump und Machthaber Kim Jong Un Fortschritte angedeutet.

Zuvor hatte der nordkoreanische Machthaber sein Hotel offenbar die ganze Zeit nicht verlassen.

Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump
Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump

Das russische Außenministerium sieht das Gipfeltreffenals Impuls für einen möglichen Frieden auf der koreanischen Halbinsel, der Teufel stecke indes im Detail, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Dienstag in Moskau der Agentur Tass zufolge. Allerdings im Vergleich zur atomaren Abrüstung nur "verhältnismäßig kurz". Das Dokument werde in Kürze von beiden unterzeichnet, sagte Trump nach einem gemeinsamen Mittagessen am Dienstag. Im Gegenzug sichert Trump Sicherheitsgarantien zu.

Die USA und Nordkorea wollen auf eine "anhaltende und stabile" Friedenslösung für die koreanische Halbinsel hinarbeiten.

"Danke, Vorsitzender Kim, unser Tag zusammen war historisch", fügte Trump in einem zweiten Tweet hinzu.

Kim hatte sich in der Erklärung zu einer "vollständigen Denuklearisierung" seines Landes verpflichtet. Und wir haben sehr viel über einander und über unsere Länder gelernt.

Trump will Kim "zu einem angemessenen Zeitpunkt" auch nach Washington einladen. Eine ähnliche Andeutung hatte der US-Präsident der bereits in der vergangenen Woche gemacht. Er habe das Thema "mit Nachdruck" angesprochen, sagte der US-Präsident.

"Die Welt wird einen großen Wandel erleben", versprach Kim. "Wir haben beschlossen, die Vergangenheit hinter uns zu lassen". Daran hatten außer den USA und Nordkorea auch China, Südkorea, Japan und Russland teilgenommen.

Präsident Trump und der Vorsitzende Kim Jong Un führten einen umfassenden, eingehenden und aufrichtigen Meinungsaustausch über die Fragen im Zusammenhang mit der Einrichtung neuer Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Demokratischen Volksrepublik Korea sowie dem Aufbau eines dauerhaften und robusten Friedensregimes auf der koreanischen Halbinsel. Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

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