Medienbericht: China stiehlt geheime US-Pläne für U-Boot-Raketen

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Große Mengen sensibler Daten der US-Marine haben Hacker der chinesischen Regierung von Computern eines nicht genannten Zulieferers gestohlen, darunter auch Pläne einer Überschall-Rakete, die ab 2020 zur Schiffsabwehr in U-Booten eingesetzt werden soll. Dazu gehörten etwa die geheimen Pläne einer Überschall-Antischiffsrakete, mit der US-U-Boote ausgerüstet werden sollen.

Aufruhr in der US-Navy: Chinesische Hacker haben laut "Washington Post" Pläne für eine Überschallrakete für U-Boote gestohlen.

Laut dem Bericht der Washington Post waren die als hochsensible Daten eingestuften Informationen bei dem Unternehmen in einem nicht speziell abgeschotteten Netzwerk entwendet worden. Der Name der Vertragsfirma wurde in dem Artikel nicht genannt. Chinas Regierung erklärte, nichts von einem solchem Hackerangriff zu wissen. Es hieß nur, dass sie für das Zentrum für Unterwasser-Seekriegsführung gearbeitet habe, das seine Zentrale im US-Bundesstaat Rhode Island hat. Nach Angaben der Zeitung habe Verteidigungsminister James Mattis eine Überprüfung der Cybersicherheit des Lieferanten in Auftrag gegeben. Darüber hinaus seien Informationen über den Funkraum des U-Boots gestohlen worden, die unter anderem die Geheimcode-Systeme beträfen. Die US-Marine untersucht den Fall zusammen mit der US-Bundespolizei Federal Bureau of Investigation (FBI).

Das FBI lehnte eine Stellungnahme zu dem Fall ab. "Die chinesische Regierung (.) bekämpft nachdrücklich alle Formen von Cyberangriffen in Übereinstimmung mit dem Gesetz", sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa.

Das "Sea Dragon"-Projekt ist eine Initiative einer Pentagon-Abteilung, die 2012 gegründet wurde, um bestehende US-Militärtechnologien an die Moderne anzupassen".

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