Maischberger-Eklat: Deutscher Kulturrat empfiehlt einjährige Talkshow-Pause

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Berlin Der öffentliche Streit um die TV-Talkshows ebbt nicht ab. Also ab in die Sendepause und scharf darüber nachdenken, wie "Anne Will", "hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner" die Flüchtlinge in die Gesellschaft rein- und die AfD aus dem Parlament raustalken können!

Demnach bezieht sich die Institution auf die Sendung von Sandra Maischberger, die am vergangenen Mittwoch im Ersten lief.

Zimmermann weiter: "Gestern Abend wurde in der Talkrunde im Ersten allen Ernstes schwerpunktmäßig über das Händeschütteln als einen vermeintlichen Ausdruck deutscher Kultur debattiert".

Die Empfehlung kommt vom Spitzenverband der deutschen Kulturverbände: ARD und ZDF sollten eine einjährige Talkshow-Pause einlegen, um die Sendekonzeptionen zu überarbeiten, fordert der Deutsche Kulturrat. Vielleicht werde die talkshowfreie Zeit der Integration in unserem Land nützlich sein, so Zimmermann. Das davor gesendete das ARD-Drama "Unterwerfung" nach dem gleichnamigen Roman des französischen Autoren Michel Houellebecq wollten sogar nur 1,92 Millionen Zuschauer sehen.

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