USA verkünden Einigung über Strafe für ZTE

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Laut dem US-Handelsminister wolle man mit dem Abkommen, das für ZTE ganz bewusst sehr streng ausgefallen sei, auch andere Unternehmen abschrecken. Entsprechend fordert Ross auch, dass ZTE innerhalb von 30 Tagen das Management austausche und den Verwaltungsrat auswechsele. Die 400 Millionen US-Dollar werden eingezogen, wenn sich ZTE nicht an die Vereinbarungen hält.

Laut Ross verlangen die Amerikaner zudem Veränderungen in der Führungsspitze des Unternehmens.

Es sei eine Einigung erzielt worden, sagte Ross am Donnerstag dem Fernsehsender CNBC.

Worum geht es beim Streit USA gegen ZTE?

ZTE soll Telekommunikationsausrüstung in den Iran und Nordkorea verkauft haben, was der Konzern zugegeben und eine Strafe gezahlt hatte. Weitere Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.

Das US-Handelsministerium hat einen Vergleich in Höhe von insgesamt 1,2 Milliarden Euro mit dem Netzwerkausrüster und Smartphone-Anbieter bekannt gegeben.

Ohne Technologie aus den USA droht dem chinesischen Netzwerkriesen das Aus. Im vergangenen Jahr zahlte ZTE mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar an Lieferanten in den USA, darunter Qualcomm, Broadcom und Intel sowie die kleineren Hersteller von optischen Komponenten Acacia Communications und Oclaro, sagte ein leitender ZTE-Manager der Nachrichtenagentur Reuters. Ohne Chips für seine Smartphones musste ZTE daraufhin große Teile der Produktion stilllegen. Dadurch sollen die Sanktionen gegen das Unternehmen ein Ende finden.

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