Dresdner Bäder zeigen die Toten Hosen an

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In einem Entschuldigungsschreiben, das der Nachrichtenagentur spot on news vorliegt, richten sie sich jetzt an das Schwimmbad sowie die Dresdner Bäder GmbH.

Campino von den Toten Hosen war angezeigt worden, weil er in ein Freibad eingestiegen war.

Die Toten Hosen haben sich bei der Dresdner Badi entschuldigt, in der sie nach Geschäftsschluss ein nächtliches Bad genommen haben.

Er mag gealtert sein, doch ein bisschen Punk scheint noch in ihm zu stecken: Sänger Campino, 55, wollte sich nach einem Konzert der Toten Hosen in Dresden offenbar noch einmal in seine Jugend zurückversetzen.

Toten-Hosen-Sänger Campino ist für seine Feiern und Exzesse bekannt. "Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen und werden uns bemühen, die Öffnungszeiten einzuhalten".

Man habe sich ja eigentlich fest vorgenommen, die Öffnungszeiten einzuhalten, schreibt die Band nun in ihrer Stellungnahme.

Für Hosen-Sänger Campino & Co. gebe es keinen Sonderstatus, betonte Geschäftsführer Matthias Waurick. Nach dem Auftritt im Fussballstadion am Samstag sei das benachbarte Freibad aber bereits geschlossen gewesen, und der Tourplan habe es nicht zugelassen, zu warten, bis es wieder öffnet. Die Bäder GmbH deutete an, die Sache damit auf sich beruhen lassen zu wollen. Es werde kein Unterschied gemacht zwischen Prominenten und Unbekannten.

Nach ihrem Konzert im Dynamo-Stadion verschaffte sich die Band in der Nacht zum Sonntag unerlaubt Zutritt ins Freibad.

Die Toten Hosen hatten am Sonntagmorgen auf dem offiziellen Twitter-Account unter dem Kommentar "Sonntag, 1:54 Uhr Baden gehen in Dresden." ein Foto von Campino in Badehose mit zwei Frauen gepostet. Nach ersten Erkenntnissen hätten sie keine Schäden im Freibad verursacht. Die Identität der Frauen und mindestens zweier weiterer Personen ist noch unklar, sagte ein Sprecher. Ihm und den Begleitern drohen laut Gesetz eine Geld- oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.

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