KSC-Abwehrchef: "Der Wildpark wird brennen"

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Trainer Alois Schwartz vom Karlsruher SC schlüpft vor dem Relegations-Hinspiel gegen Erzgebirge Aue in die Rolle des Geheimniskrämers. Am Donnerstag wies das DFB-Sportgericht auch den zweiten Einspruch Aues gegen die Wertung der 0:1-Niederlage zurück.

Die Badener streben ein Jahr nach dem Abstieg die sofortige Rückkehr in die 2. Liga an. Dass die Chancen für Aue und den KSC "50:50" stünden, heißt es zwar auch bei beiden Vereinen. 2012 stieg das Team nach den Entscheidungsspielen aus der zweiten Liga ab. Und zum anderen kann es durchaus so kommen, wie Karlsruhes Torwart Benjamin Uphoff befürchtet: "Die können nach den Ereignissen vom Sonntag verunsichert auftreten - oder mit einer Jetzt-erst-recht-Mentalität".

Hoffnungsträger: Fabian Schleusener ist mit 17 Treffern Karlsruhes bester Torschütze. Von Oktober bis April blieb der KSC 21 Spiele ungeschlagen.

Beeindruckende Zahlen - doch die durfte man angesichts des vom Vizepräsidenten Günter Pilarsky abgesicherten Budgets eigentlich auch erwarten. Sollte der in den beiden Spielen gegen Aue nun nicht gelingen, wird es auch finanziell eng. Stadt und Land strecken die Kosten von 123 Millionen Euro vor, die der KSC über 30 Jahre abstottern soll. Im Herbst 2019 sollen die Bauarbeiten beginnen. Das Hinspiel zwischen dem Drittliga-Dritten und dem Zweitliga-Drittletzten am Freitag (18:15 Uhr) ist aus KSC-Sicht ausverkauft.

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