Zahl der genehmigten Wohnungsbauten zu Jahresbeginn gesunken

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Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum lag bei 1,7 Prozent.

Zwar sank die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Quartal 2018 zum Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf jetzt noch gut 77.800 Wohnungen. Die Anzahl der Genehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser ist dabei allerdings um 4,7% gestiegen.

Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging in den ersten drei Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls zurück (-2,9%). Anfang 2017 waren es noch 5.264 Wohnungen gewesen. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen um 1,2%. Rückläufig sind sie bei Ein- (-2%) und Zweifamilienhäusern (-2,7%) sowie besonders stark bei den Wohnheimen (-42,9%), zu denen auch Flüchtlingsunterkünfte gehören.

Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) kritisierte, die sinkenden Baugenehmigungszahlen zeugten von "Versäumnissen der Politik aus den vergangenen Jahren". Die größten Investitionshürden für den Wohnungsneubau seien bauordnungsrechtliche Hindernisse sowie der Mangel an Baugrundstücken und Fachkräften.

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