Stiftung gibt neun Objekte nach Alaska zurück

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Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat einem Verbund indigener Gruppen neun Objekte zurückgegeben. Die Objekte befanden sich bislang im Bestand des Ethnologischen Museums und stammen - so sagte es Stiftungschef Hermann Parzinger im Dlf (Audio-Link) - aus einem "illegalen Kontext". "Die Objekte wurden damals ohne Zustimmung der Native People und damit unrechtmäßig aus Gräbern entnommen". Die Grabbeigaben aus Holz waren während einer vom damaligen Königlichen Museum für Völkerkunde in Auftrag gegebenen Forschungsreise in den 1880er Jahren geraubt und nach Deutschland gebracht worden.

In der Chugach-Region lebten seit mehreren tausend Jahren Menschen, die sich als Sugpiaq oder Alutiiq bezeichnen und früher auch Pazifik-Eskimos genannt wurden.

Diese Nachricht wurde am 16.05.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet. Solche Kooperationen gebe es zum Beispiel schon mit Tansania.

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