Grosse Aschewolke bei Vulkanausbruch auf Hawaii

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Seit Wochen gibt der Kilauea auf Hawaii keine Ruhe.

Gesteinsbrocken so groß wie PKWs könnten mehrere Kilometer hoch in die Luft geschleudert werden. Behörden warnten vor hohen Mengen giftiger Dämpfe.

Wegen einer riesigen Aschewolke des Vulkans Kilauea haben die Behörden des US-Bundesstaates Hawaii für die Umgebung erneut Alarmstufe Rot ausgerufen. Solche Aschewolken reduzieren die Sicht und können Triebwerke schwer beschädigen – wir erinnern uns: Der Ausbruch des isländischen Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull hatte 2010 mit seinen emporsteigenden Aschewolken nahezu den gesamten europäischen Flugverkehr lahmgelegt. Anwohner wurden angewiesen, sich vor dem Ascheniederschlag zu schützen. Videos zeigen, wie die Lava Häuser und Autos einfach schmelzen lässt. An vielen Stellen sind Straßen aufgerissen. Hunderte Menschen mussten evakuiert werden. Wissenschafter warnen vor weiteren Rissen und einem größeren Ausbruch des Kilauea, der zu den aktivsten Vulkanen der Welt zählt.

Der Vulkan hat bislang vor allem als Tourismustreiber gedient - das sieht heute anders aus: Laut Ross Birch, Executive Director des Tourismusverbandes der Insel, kosteten Stornierungen von Mai bis Juli den Tourismus mindestens 5 Millionen US-Dollar.

Nach den Aufzeichnungen von A3M begrenzte sich die vulkanische Aktivität in jüngster Zeit vor allem auf Asien sowie vereinzelt auf Mittel- und Südamerika. Brechen die für Inselgruppe Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse andernorts an die Oberfläche dringen.

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