Novartis: Anstellung von Trump-Anwalt ein "Fehler"

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Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, wird Chefjurist und Geschäftsleistungsmitglied Felix Ehrat per 1. Juni 2018 von seinem Amt zurücktreten.

Der Pharmakonzern Novartis (NOVN 77.98 -0.31%) und andere Grossunternehmen haben unmittelbar nach Donald Trumps Amtseinführung Beraterverträge mit dem persönlichen Anwalt des Präsidenten Michael Cohen geschlossen.

Bei Novartis kommt es nach der Verstrickung mit der Beratungsfirma Essential Consultants zu personellen Konsequenzen. Er hat den Rücktritt beschlossen, obwohl der Vertrag juristisch nicht zu beanstanden war. Wörtlich sagte er: "Als Mitunterzeichner mit unserem damaligen CEO übernehme ich mit diesem Entscheid persönlich Verantwortung, um die öffentliche Debatte darüber zu beenden".

Zuvor hatte Novartis verlauten lassen, man habe gehofft, von Michael Cohen für 1,2 Mio. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung von Novartis zollten Ehrat für seinen Rücktrittsentscheid "großen Respekt". Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt erklärte in der Mitteilung: "Ich schätze die Entscheidung, auch wenn wir die Abreise bedauern".

Ehrat war seit 2011 Group General Counsel und Mitglied der Geschäftsleitung von Novartis. "Wir danken ihm für seine Beiträge als General Counsel".

Als Nachfolgerin wurde Shannon Thyme Klinger berufen. Sie ist zurzeit Chief Ethics, Risk and Compliance Officer. Später wurde sie Global Head of Legal und General Counsel von Sandoz.

Natacha Theytaz, Global Head Internal Audit, wird die Ethics, Risk and Compliance Organisation ad interim leiten.

Ausserdem kündigte Novartis heute an, dass Robert Weltevreden, bisheriger Leiter Business Services bei Syngenta, zum LeiterNovartis Business Services (NBS) ernannt wird. Die Zahlung habe in keinem Zusammenhang mit der Teilnahme des Novartis-Vorstandsvorsitzenden Vas Narasimhan an einem Abendessen mit Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos gestanden. Er wird seine Tätigkeit bei Novartis am 1. Juni 2018 aufnehmen und am Standort Basel arbeiten.

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