Kiel darf bei Aufstieg im Holstein-Stadion spielen

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Nun also doch die Kehrtwende in der Stadiondebatte: Holstein Kiel hat durch umfangreiche Zusagen gegenüber der Deutschen Fußball Liga (DFL) den Weg geebnet, um nach einem möglichen Aufstieg in die Bundesliga in der kommenden Saison 2018/19 im eigenen Stadion spielen zu können. Das eigene Holstein-Stadion in Kiel ist zu klein, es hat nur 11.000 Plätze, gefordert sind 15.000. Der Lizenzierungsausschuss hat aufgrund dieser Planung eine Ausnahmegenehmigung für die Nutzung des Holstein-Stadions in der Bundesliga erteilt - auf Widerruf. "Das ist eine großartige Entscheidung", sagte er. Die Kieler Pläne sehen ein Erreichen der notwendigen Kapazität durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade schon bis Ende Oktober 2018 vor. Dennoch hatte der Verein eine Ausnahmegenehmigung beantragt, die von der DFL zunächst abgelehnt worden war. Dann könne das Stadion 18 400 Menschen fassen und 9060 Sitzplätze beinhalten.

Bundesligastadion müssen eine Kapazität von mindestens 15.000 Plätzen haben, davon mindestens 8000 Sitzplätze. Unter diesem Aspekt muss Holstein Kiel weiterhin ein Ausweichstadion für seine Bundesliga-Heimspiele benennen. Unter anderem soll der Club Baupläne, Baugenehmigungen und ein Finanzierungskonzept nachweisen. Knackpunkt dürfte aber die Kapazität des Stadions bleiben, da es laut KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke den Sicherheitsanforderungen der DFL entsprechen solle und auch alle Voraussetzungen für die mediale Übertragung der Spiele erfülle.

Am Donnerstag (ab 20.30 Uhr im n-tv.de Liveticker) und Montag kämpfen die Störche in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg zunächst auswärts um den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga: "Wir haben ohnehin wahnsinnig viel Vorfreude auf die Partien".

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