Vollgelaufene Keller beschäftigen Feuerwehr in Osnabrück

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Geflutete Keller, blockierte Bahnschienen und ein Festivalabbruch: Rettungskräfte kämpfen am Muttertag stundenlang gegen Unwetter.

In Feldatal wurde ein Auto vom Wasser mitgerissen und gegen eine Hauswand geschleudert.

Nach den Unwettern rund um Osnabrück hat sich nach Angaben der Polizei in Osnabrück die Lage auf den Straßen mittlerweile wieder beruhigt.

Die Feuerwehr Osnabrück war im Dauereinsatz: Innerhalb von vier Stunden mussten die Einsatzkräfte wegen umgestürzter Bäume, überfluteter Kellerräume und überschwemmter Straßen allein im Stadtgebiet nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen etwa 160 Mal ausrücken. Das Konzert von Otto Waalkes, das zum Abschluss des dreitägigen Festivals hätte stattfinden sollen, fiel aus. In Wirdum (Landkreis Aurich) ließ vermutlich ein Blitzeinschlag ein Wohnhaus in Flammen aufgehen. Das Gelände sei geräumt worden, die 5000 Besucher hätten es binnen einer Stunde verlassen, teilte eine Polizeisprecherin am Abend mit. Die Bewohner des Hauses, ein vierköpfige Familie, konnten sich in Sicherheit bringen.

Otto Waalkes, der sich schon auf dem Gelände befand, twitterte: "Live is live und Open Air is Open Air". Die Feuerwehr war dort mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Sperrung zwischen Bersenbrück und Quakenbrück dauerte ungefähr von 17.25 bis 19.00 Uhr.

Auch in Hessen gab es Blitz, Donner und Starkregen. Verletzte gab es nicht. Im Süden Deutschland ist die Unwettergefahr aber noch nicht gebannt, wie unser Meteorologe Kai Zorn in nachfolgendem Video erklärt. Ab Mittwochnachmittag könne es vereinzelte Schauer geben, ein Unwetter sei aber nicht zu erwarten. Außerdem kam es zu Verspätungen.

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