Mord an Mädchen (†7): Nachbar (16) gesteht Tat

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Das Mädchen wurde seit Freitag vermisst, am Samstag wurde die Leiche im Müll entdeckt.

Das Kind war zuletzt am Freitagnachmittag auf demSpielplatz derWohnanlage gesehen worden, in der es auch zu Hause war. Bereits in der Nacht hatte die Suche nach der Vermissten begonnen. Als in der Früh Mitarbeiter der Müllabfuhr die großen, schwarzen Container entleeren wollten, kam es schließlich um 8.30 Uhr zu dem grausigen Fund. Die Polizei geht von einem Fremdverschulden aus.

Mittlerweile hat die Polizei in Wien im Fall des siebenjährigen Mädchens, das durch einen Stich in den Hals getötet wurde, einen Tatverdächtigen festgenommen. Details wollten die Behörden im Lauf des Tages bekanntgeben.

Die erstochene Siebenjährige, die am Samstag in einem Müllcontainer in Wien gefunden worden war, ist bei dem Verbrechen anscheinend nicht sexuell missbraucht worden. Der 16-jährige Gymnasiast hat bei seiner polizeilichen Befragung ein Geständnis abgelegt, bestätigte Nikolaus Rast, der Opferanwalt der betroffenen Familie. Er gab an, eine "allgemeine Wut" verspürt zu haben, sagte Oberst Michael Mimra am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Der 16-Jährige dürfte das Mädchen dann ins Badezimmer dirigiert haben. Die Familien, beiden stammen aus Tschetschenien, leben seit Jahren in der selben Wohnanlage und seien befreundet gewesen.

Aufmerksam wurden die Polizisten auf die Wohnung des Verdächtigen, da Spürhunde angeschlagen hatten. Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion. Der Kopf sei nach der Tat fast abgetrennt gewesen.

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