Drogen in Bananenkisten: Polizei stellt eine Tonne Kokain sicher - zwölf Festnahmen

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Zwölf Mitglieder der überwiegend aus Albanien stammenden und teilweise in Deutschland wohnhaften Tätergruppierung wurden dank der hervorragenden länderübergreifenden Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft festgenommen.

Kiefersfelden/Bayern - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt einen großen Ermittlungserfolg vor: Die Rekord-Sicherstellung von knapp einer Tonne Kokain und die Zerschlagung einer international agierenden Drogenbande. Sie sollen gigantische Mengen Kokain in Bananenkisten nach Deutschland geschmuggelt haben. Spezialisten des Landeskriminalamts gehen davon aus, dass die Drogenbande insgesamt mit rund 1,8 Tonnen Kokain mit einem Marktwert von etwa 400 Millionen Euro handelte. Die Ermittler sprachen vom einem "empfindlichen Schlag" gegen die Drogenkriminalität und wollen am Mittwoch Einzelheiten nennen. Im Zuge der Ermittlungen sei Kokain auch in Nordrhein-Westfalen und in Hamburg sichergestellt wo. In Oberbayern wurden noch in Filialen in den Kreisen Berchtesgadener Land - darunter Piding -, im Kreis Traunstein und Landsberg am Lech Drogen entdeckt. In Schwaben war ein Markt im Landkreis Augsburg betroffen. Im September waren zunächst aber keine weiteren verdächtigen Kisten gefunden worden.

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