Ausgebüxte Mantelaffen wieder da

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Osnabrück. Die zwei am vergangenen Montagnachmittag ausgebüxten Mantelaffenweibchen Ofina und Kimberly sind am gestrigen Samstagnachmittag (12.05.) wohlbehalten von selbst in ihr Außengehege zurückgekehrt. Deswegen wolle das Zoo-Team nun gemeinsam besprechen, wie es mit den Mantelaffen und ihrer Außenlage weiter geht. Das teilte der Zoo am Sonntag mit. Wie die friedlichen Tiere über den bis zu dreieinhalb Meter breiten Wassergraben gelangen konnten, wissen die Pfleger bis jetzt noch nicht. Die als Kletterhilfe gedachte Leiter über den Wassergraben hatten die Mitarbeiter kurz zuvor entfernt, da die "Mitbewohner", drei Warzenschweine, wieder auf die gemeinsame Außenanlage kommen sollten. Ofina und Kimberly gehe es gut, so eine Sprecherin.

Nur ihr Fell sei bei dem Ausflug ein wenig schmutzig geworden. So sollen die Tiere nach den aufregenden Tagen erst mal zur Ruhe kommen. Der Zoo prüfe nun, wie es mit den Mantelaffen und ihrer Anlage weitergehe. Mithilfe von Anwohnern konnte es in einen Keller gelockt und zurück in den Zoo gebracht werden. Für besonders gefährliche Tierarten, wie Tiger oder Löwen, gelten selbstverständlich andere Sicherheitsbedingungen und auch Vorschriften, als für ungefährliche Tierarten wie Erdmännchen oder Mantelaffen. Wahrscheinlich hatten sie sich in einem an den Zoo angrenzenden Buchenwald versteckt, wie der Zoo mitteilte. Daher hoffte der Zoo auf Hilfe aus der Bevölkerung. Der Zoo Osnabrück betont, dass zu keiner Zeit des Ausbruchs eine Gefahr für Menschen bestand.

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