Beta-Version von Android P veröffentlicht

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Mit Hilfe von maschinellem Lernen wird bei der neunten Android-Version auch die Stromspartechnologie verbessert: Dabei soll jenen Apps oder Diensten, die der Nutzer am häufigsten verwendet, im Zweifel mehr Akku-Leistung zugeteilt werden. Die so entstehenden Nutzerdaten sollen wohl auch den App-Entwicklern zugespielt werden. Da sind zum einen die App-Aktionen: Anwendungen können zum Kontext passende Aktionen vorschlagen - etwa die Wiedergabe der Lieblingsmusik in der Streamingdienst-App, wenn man einen Kopfhörer anschließt. Aber erst wenn der Nutzer mit einem Druck darauf bestätigt, wird das Displayformat auch tatsächlich geändert. Neu ist auch ein "Bitte nicht stören"-Modus, bei dem unter anderem Anrufe und Benachrichtigungen stummgeschaltet werden".

Mit Profilen lassen sich privat und beruflich genutzte Apps auf dem Smartphone trennen.

Im Rahmen der Google I/O haben die beiden Android-Entwicklungsleiter Dave Burke und Sameer Samat einen Einblick in weitere Funktionen von Android P gegeben und die Idee dahinter erläutert.

Doch damit nicht genug: Mit dem sogenannten App Timer können die User künftig auch Nutzungszeiten für einzelne Programme festlegen. Diese Silizium-Hersteller können jetzt viel früher als zuvor eine stabile und qualitativ hochwertige Version bereitstellen, so dass OEMs die neuesten Innovationen von Android ihren Kunden auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen können. Ist das Zeitlimit erreicht, wird das App-Icon schließlich ausgegraut, um den Nutzer an seine guten Vorsätze zu erinnern. Neben den Pixel, Pixel XL, Pixel 2 und Pixel 2 XL kann die neue Android-Version auch auf folgenden Modellen getestet werden: Essential PH-1, Nokia 7 Plus, Oppo R15 Pro, Sony Xperia XZ2, Vivo X21, Vivo X21UD und Xiaomi Mi Mix 2S. Android P soll zudem Unterstützung für Smartphones mit Notch-Displays bringen.

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