Amerika verspricht VW-Chef Diess, dass er nicht verhaftet wird

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Das US-Justizministerium erlaube Diess, weltweit frei zu reisen, ohne befürchten zu müssen, im Zusammenhang mit den US-Ermittlungen zu den Diesel-Manipulationen verhaftet zu werden.

Diess kam wenige Monate bevor der Abgas-Skandal im September 2015 öffentlich wurde als neuer Markenchef zu VW. In Deutschland ermittelt derweil die Staatsanwaltschaft Braunschweig unter anderem wegen Betrugsverdachts weiter gegen Winterkorn. Diess selbst wird in den Vereinigten Staaten bislang nicht formell beschuldigt. Ihn klagen die Amerikaner mittlerweile an und haben auch einen Haftbefehl ausgestellt. Damit ist er in der täglichen Ausübung seiner Position, mit der eine erhebliche Reisetätigkeit verbunden ist, nicht eingeschränkt: Er kann also den Autohersteller auf Messen vertreten, Werke eröffnen und neue Modelle vorstellen.

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