Wasserleiche in Köln im Deutzer Hafen gefunden

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Nach fünf Tagen haben die Angehörigen nun traurige Gewissheit. Spaziergänger entdeckten am Samstagvormittag - genau eine Woche nach seinem Verschwinden - eine Wasserleiche im Deutzer Hafenbecken. Bei dem Toten soll es sich um einen 26-Jährigen handeln, der seit Ende April vermisst wird. Dabei handelt es sich nach Angaben eines Polizeisprechers um einen 26-jährigen Mann aus Reutlingen, der nach einem Junggesellenabschied verschwunden war. Am späten Abend gab sein Vater eine Vermisstenanzeige bei der Polizei in Reutlingen auf. Trotz des Einsatzes von Spürhunden war die Suche unter der Woche allerdings ohne Erfolg.

Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er von der Strömung erfasst und inzwischen unter Wasser weggetrieben worden sein könnte, wurde die Suche abgebrochen. Vermutlich hatte sich der Körper des Reutlingers auf dem Grund des Hafenbeckens verfangen und war für Suchhunde und Technik nicht aufzuspüren. Eine Obduktion soll die Hintergründe des Todes klären, es gibt bislang aber keine Hinweise auf eine Gewalttat.

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