Vermisste Radfahrer in Mexiko wohl tödlich verunglückt

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Eine Reisefoto von Holger H. aus Alaska. In einer Schlucht im Bundesstaat Chiapas seien zwei Leichen entdeckt worden, bei denen es sich vermutlich um die beiden Vermissten handele, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Später sei dann eine die Leiche eines zweiten Mannes entdeckt worden, auf den die Beschreibung der deutschen Botschaft zutreffe.

Die Toten seien auf Kilometer 158 der Landstraße nach Ocosingo geborgen worden. Am Unglücksort fanden die Ermittler offenbar auch das Fahrrad, mit dem H. unterwegs war.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Männer auf der engen Bergstraße die Kontrolle über ihre Räder verloren und in die 200 Meter tiefe Schlucht stürzten, wie Staatsanwalt Arturo Liévano erklärte. "Das ist eine sehr unfallträchtige Gegend".

Der deutsche Radfahrer Holger Hagenbusch und sein polnischer Begleiter Krzysztof Chmielewski befanden sich auf einer Weltreise, im Süden Mexikos verlor sich Mitte April ihre Spur.

Die Vermisstenmeldung auf Facebook. Der 43-jährige Deutsche aus Freigericht bei Frankfurt hatte vor vier Jahren eine Fahrradtour um die Welt begonnen und bereits 62 000 Kilometer in 34 Ländern zurückgelegt, wie die Zeitung "La Razón" berichtete. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es am Samstag, der Fall sei bekannt.

Der vermisste deutsche Radfahrer ist offenbar tödlich verunglückt.

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