Hype China-Hersteller geht an die Börse: Xiaomi plant gigantischen Börsengang

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Xiaomi hat im Vorfeld seines geplanten Börsengangs erstmalig Einblick in seine Finanzen gewährt, allerdings gibt der chinesische Konzern nicht bekannt, wie viele Aktien verkauft werden sollen.

Der Prospekt war zwar stark geschwärzt, doch die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, der Aktienverkauf solle Xiaomi zehn Milliarden Dollar einbringen. Damit wäre Xiaomi rund 100 Mrd.

Xiaomi ist weltweit der fünftgrösste Hersteller von Smartphones.

Voraussichtlich handelt es sich um den grössten Börsengang eines chinesischen Technologieunternehmens seit fast vier Jahren. Im Börsenprospekt erklärte Unternehmenschef Charles Li, Xiaomi wolle "Teil des Lebens von Milliarden Menschen weltweit" werden. Trotz einiger internationaler Erfolge ist das Unternehmen aber weiterhin stark abhängig vom Heimatmarkt. "Unsere Expansion ist grenzenlos", sagte Vize-Chef Xiang Wang. 2017 verbuchte Xiaomi laut Mitteilung einen Verlust von 5,76 Milliarden Euro, was das Unternehmen auf eine Umwandlung von Vorzugsaktien zurückführt. Der Umsatz sprang um 67 Prozent auf 114,6 Milliarden Yuan (15 Mrd Euro) hoch.

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