Hawkings letzte Arbeit veröffentlicht

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2007: Hawking schwebt schwerelos in einer umgebauten Boeing 727 der Zero Gravity Corporation.

Die letzte wissenschaftliche Arbeit von Stephen Hawking wurde jetzt veröffentlicht. Sie enthält Hawkings finale Urknalltheorie, teilte die britische Universität Cambridge am Mittwoch mit. Die bereits vor seinem Tod beim "Journal of High Energy Physics" eingereichte Veröffentlichung ist eine Gemeinschaftsarbeit mit dem belgischen Wissenschaftler Thomas Hertog von der Katholischen Universität Löwen. Die Theoretiker kommen nach Hochschulangaben zum Schluss, dass das Universum nicht unendlich "und viel einfacher ist, als viele Urknalltheorien es aussagen". Bisher nahmen Forscher an, dass sich das Universum unmittelbar nach dem Urknall extrem schnell ausgedehnt haben muss, und dass diese Ausdehnung nur in kleinen Ausbuchtungen des Universums Halt macht - so wie in unserem Bereich.

Kosmologie - die Wissenschaft der Entstehung des Universums - war eines der Hauptforschungsgebiete von Hawking. Rund sieben Wochen nach dem Tod des britischen Astrophysikers ist nun die letzte wissenschaftliche Abhandlung des Genies erschienen. Die Inflation sollte ewig anhalten und nur in "Taschen" des Universums zum Stehen kommen. Nur die Taschen wären bewohnbar. Aus diesem Grund könne es dann höchstens Paralleluniversen geben, in denen dieselben Naturgesetze herrschen wie bei uns.

Stephen Hawking war am 14. März 2018 im Alter von 76 Jahren in Cambridge gestorben.

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