Chinas Außenminister trifft Nordkoreas Staatschef Kim

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Der chinesische Außenminister Wang Yi ist in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang mit seinem Kollegen Ri Jong Ho zusammengekommen.

Vergangene Woche trafen sich Kim und der südkoreanische Präsidenten Moon Jae In an der innerkoreanischen Grenze zu einem Gipfeltreffen.

Obwohl China seit Jahrzehnten der wichtigste Verbündete und Handelspartner Pjöngjangs ist, fand der letzte Besuch eines chinesischen Außenministers in Nordkorea im Jahr 2007 statt. Der neue US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Mittwoch in Washington, Ziel seiner Regierung sei die "unverzügliche" Demontage des nordkoreanischen Nuklearprogramms.

In Kürze wird auch mit einer Ankündigung gerechnet, wo der Ende Mai oder Anfang Juni geplante Gipfel zwischen Kim und Trump stattfinden wird.

Da in der von Moon und Kim unterzeichneten Panmunjom-Erklärung die Umsetzung der Erklärung vom 4. Oktober vereinbart wurde, wird erwartet, dass Moons Plan für die Neue Wirtschaftslandkarte in Schwung gebracht wird.

Hua bekräftigte Chinas Engagement für die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und Chinas Willen, Frieden und Stabilität durch Dialog und Konsultationen dauerhaft zu sichern. Im März schließlich besuchte Kim den chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking.

Die Beziehungen zwischen China und Nordkorea hatten sich eingetrübt, seit sich Peking hinter die Strafmaßnahmen des UNO-Sicherheitsrats zur Eindämmung von Pjöngjangs Atom- und Raketenprogramm stellte. Das Treffen zwischen Nord- und Südkorea biete eine gute Chance für die diplomatische Lösung der Konflikte auf der Koreanischen Halbinsel.

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