Weniger Arbeitslose im April

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Im Vergleich zum Vormonat schrumpften die Zahlen im April um 74 000 auf 2,384 Millionen. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,3 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sind weiter gesunken.

Auch saisonbereinigt sank die Zahl der Jobsucher: Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl lag im April bei 2,37 Millionen. Das ist die niedrigste Quote in diesem Monat seit Einführung der aktuellen Berechnungsmethode. "Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich auch im April fort", sagte BA-Chef Detlef Scheele. Nach Angaben der Chefin der Regionaldirektion Nord, Margit Haupt-Koopmann, ist die Zahl der Arbeitslosen vor allem in den touristisch geprägten Kreisen Nordfriesland (minus 16,3 Prozent gegenüber März) und Ostholstein (minus 15,3) deutlich zurückgegangen. Allerdings war die Entwicklung etwas schwächer als in den extrem guten Wintermonaten. Erstmals seit 25 Jahren waren in einem April weniger als 90 000 Schleswig-Holsteiner ohne festen Job gemeldet.

Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Erwerbslosen um 185.000 zurück.

Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen umfasst, die gerade beispielsweise an einer Weiterbildung teilnehmen, lag bei rund 3,3 Millionen. Sie sank damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 17.000. Das ist ein Plus von 32.000 gegenüber dem Vormonat.

Der Anstieg gehe allein auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück, hieß es.

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