Pestizide in den meisten Erdbeeren

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An den Erdbeeren von Edeka, Aldi, Rewe und anderen Supermärkten gibt es einiges zu kritisieren.

Mit ernüchterndem Ergebnis: Nur in drei der 30 Proben konnten keine Pestizide nachgewiesen werden. Für den Test hat ein Labor pro Produkt jeweils drei unterschiedliche Proben Erdbeeren auf mehr als 500 verschiedene Pestizide analysiert.

In der Hälfte der untersuchten Erdbeeren stecken besonders bedenkliche Pestizide: Sie stehen unter Verdacht, krebserregend oder schädlich für die Fortpflanzung zu sein. Ein Beispiel für ein solches Pestizid ist Bupirimat, dessen Einsatz in Deutschland gar nicht erlaubt ist.

Erdbeeren von Kaufland für 1,58 Euro pro 250 Gramm aus Spanien.

Erdbeerzeit: Wann haben Erdbeeren Saison? Am höchsten belastet ist eine Charge, die das Verbrauchermagazin bei Rewe eingekauft hat: In ihr fand das Labor "erhöhte" Rückstände von fünf verschiedenen Pestiziden, insgesamt mehr als vier Milligramm pro Kilogramm. Die generelle Pestizid-Belastung sei geringer als im letzten Jahr. Manche Proben hätten damals so nicht verkauft werden dürfen. Andalusien trocknet deswegen langsam aus. Die Bauern müssen alles künstlich bewässern und bohren dafür auch illegale Brunnen. Nun warnt Öko-Test vor dem Verzehr von Erdbeeren vom Discounter.

Erdbeeren im Gewächshaus (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay.de - Juergen64)Wann beginnt die hiesige Erdbeersaison? Dennoch sollten Erdbeerfreunde im Zweifel lieber bis zur Hauptsaison, die im meist im Juni beginnt, warten und sich mit frischen Früchten aus der Region eindecken. Alles was früher oder später angeboten wird, stammt wahrscheinlich aus dem Ausland oder dem beheizten Gewächshaus.

ÖKO-TEST hat in der aktuellen Mai-Ausgabe Früherdbeeren von zehn Supermärkten und Discountern untersuchen lassen.

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