Kim Jong Un in Peking vermutet

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Auch die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete hochrangigen Besuch aus Nordkorea.

In den vergangenen Tagen ist viel darüber spekuliert worden, wo sich der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un aufhält.

Die Bilder wecken jedoch Erinnerungen: Kims Vater Kim Jong-il hatte China 2010 und 2011 ebenfalls mit einem Sonderzug besucht, weil er Angst hatte zu fliegen. Der Besuch diene dazu, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern, hieß es. Am Sonntag sei ein Sonderzug über die chinesische Grenzstadt Dandong gekommen.

Ri Jong-hyok, Direktor des Instituts für nationale Wiedervereinigung und stellvertretender Parlamentspräsident Nordkoreas, forderte die USA indes auf, zu Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel beizutragen. Eine Mitarbeiterin des Bahnhofs von Dandong wollte auf Nachfrage nicht bestätigen, dass ein Sonderzug vorbeigekommen sei. Doch gab es Berichte, dass ein besonderer nordkoreanischer Zug gesichtet worden sei, wie ihn hohe Beamten aus Nordkorea benutzten. Den Berichten zufolge hat es allerdings besondere Sicherheitsvorkehrungen am Bahnhof gegeben.

Kim Jong Un in China
Kim Jong Un in China

Bisher ist bestätigt, dass es sich bei dem geheimnisvollen Besucher um Kim handelt. Williams zufolge handelt es sich dabei um einen 21 Waggons umfassenden Zug.

Seit seinem Amtsantritt hat er Nordkorea nicht verlassen.

Im Internet kursierte ein Video von einem Konvoi mit einer Motorrad-Garde vom Bahnhof in Peking, der streng mit Soldaten und Polizisten gesichert war. Die Echtheit der Aufnahmen ist nicht bestätigt.

Die Stadt liegt auf der Strecke zwischen Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang und Peking und gilt als eine der wichtigsten Grenzorte im Waren- und Personenverkehr zwischen China und Nordkorea. Das Verhältnis ist wegen des nordkoreanischen Atomwaffen- und Raketenprogramms allerdings angespannt. Peking setzt die im Weltsicherheitsrat beschlossenen Sanktionen der Vereinten Nationen gegen seinen Nachbarn verstärkt um. Mit seiner überraschenden Annäherung an Südkorea seit Jahresanfang hat Nordkoreas Machthaber im April und Mai jeweils mögliche Gipfel mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In sowie mit US-Präsident Donald Trump ins Auge gefasst.

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