Peter Stöger vor Match gegen Salzburg zuversichtlich

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Salzburg - Trainer Peter Stöger von Borussia Dortmund nimmt die Spekulationen um seine Zukunft mit Humor.

Trotzdem glaubt Stöger weiterhin an ein Weiterkommen der Borussia: "Wir haben zwar das Hinspiel verloren, aber wir haben seit Anfang Dezember kein Bundesligaspiel mehr verloren. Das ist jetzt nicht so eine einfache Situation". Schon einen Tag vor der Partie wurde Lucien Favre in französischen Medien als möglicher Nachfolger gehandelt. Mateschitz will mit Salzburg Menschen erreichen, die er mit seinem Produkt noch nicht erreicht hat. Deshalb versuche ich, eine gute Pressekonferenz zu geben. "Auf dem Level, auf dem wir unterwegs sind, ist die Luft dünn".

Ein Erfolgserlebnis in Salzburg könnte helfen, die Stimmung deutlich zu verbessern.

Erwartet erneut eine anspruchsvolle Aufgabe: Gonzalo Castro. "Für uns wäre es ein wichtiger Schritt, es noch zu schaffen". Und Andreas Ulmer ergänzt: "Wir bereiten uns auf dieses Match so vor, als hätte es das Hinspiel gar nicht gegeben".

Allein die jüngste Erfolgsbilanz des Gegners nötigt Respekt ab. Das Team des deutschen Trainers und ehemaligen Mainzer Profis Marco Rose ist seit 18 Europapokal-Spielen ungeschlagen. Von elf Partien unter dem 51-Jährigen ging keine verloren.

Als Handicap vor allem für den spielstarken BVB könnte sich der Rasen in der Arena erweisen, der in den vergangenen Wochen auch infolge der tiefen Temperaturen stark gelitten hat. Mit einem guten Ergebnis und mehr noch einem guten Spiel in Salzburg kann er freilich dazu beitragen, dass sich die Dinge in diese Richtung entwickeln. "Zuversichtlich macht mich, dass ich sehe, dass wir Phasen im Spiel haben, die richtig gut sind". "Das stimmt mich hoffnungsvoll", kommentierte Stöger. Er stellte aber auch klar: "Es ist kein Selbstverständnis und kein Selbstläufer gegen eine Mannschaft, die permanent Meister wird und international in der Europa League Erfolge feiert". Allerdings wird der BVB nicht von so vielen Fans begleitet, wie sonst: Große Teile des Bündnisses "Südtribüne Dortmund" boykottieren das Spiel in Salzburg nämlich aus Protest gegen den Salzburger Retortenverein, der eine Gründung des Red-Bull-Konzerns ist. Und das Stadion wäre nur drei Tage später wieder gut besucht. Aber Salzburg ist ein Team, das nicht so leicht zu schlagen ist. Es gebe aber "Hoffnung, das mit dem Spielverlauf hinzubekommen".

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