Reinhard W. LKA ermittelt gegen Ex-Jugendchef der Berliner Feuerwehr

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Der Feuerwehrnachwuchs der deutschen Hauptstadt Berlin wird von Missbrauchsvorwürfen erschüttert. Es geht um schlimme Vorwürfe gegen den Landesjugendfeuerwehrwart Reinhard W. Reinhard W., der auch im Hauptberuf Feuerwehrmann ist, wurde verboten, weiter zum Dienst zu kommen.

Dass es bei den offiziell nicht näher beschriebenen Vorwürfen nicht etwa um Veruntreuung von Geld oder Abrechnungsbetrug geht, sondern um etwas weitaus Schlimmeres, wird wenige Absätze später klar.

Laut Feuerwehr wird die Direktion Süd in Abstimmung mit der Behördenleitung Schritte einleiten - wie die "Unterstützung und Betreuung" von Betroffenen der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr durch Experten.

Auch bei der Berliner Polizei sind die Vorgänge intern bekannt, bei Redaktionsschluss dieser Zeitung gab es aber noch kein Ermittlungsverfahren gegen den zurückgetretenen 59-Jährigen. Über die Gründe seines Rücktritts wurde nicht weiter drauf eingegangen.

Der langjährige Feuerwehrmann habe das Bundesverdienstkreuz bekommen, bestätigte die Behörde Medienberichte. Für eine Stellungnahme gegenüber dem KURIER war der Mann am Dienstag nicht zu erreichen.

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