OEZ-Amoklauf-Opfer: So viel Geld bekommen sie vom Bundestag

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Mit der Einstufung des Bundesamtes für Justiz der OEZ-Morde als extremistisch ist der Weg frei für sogenannte "Härteleistungen für Opfer extremistischer Übergriffe", die der Deutsche Bundestag den Hinterbliebenen und Verletzten zur Verfügung stellt.

Wie viel die Opfer bekommen. Das teilte die Behörde mit, die zum Bundesjustizministerium gehört und als eine Art Justizdienstleister fungiert.

Seit Monaten läuft eine Diskussion darüber, ob es sich bei der Bluttat vom 22. Juli 2016 um einen politisch motivierten Anschlag handelt. Zugleich soll mit ihnen ein deutliches Zeichen für die Ächtung extremistischer Übergriffe gesetzt werden. Entfernte Verwandte bekommen weniger. Diese "Härteleistungen" sind als Akt der Solidarität des Staates und seiner Bürger mit den Betroffenen zu verstehen, schreibt das Bundesamt für Justiz auf seiner Internetseite.

Rechtsanwalt Jochen Uher, der als Nebenklagevertreter den Jugendlichen Benet im Prozess gegen den Verkäufer der Mordwaffe vertrat, begrüßte die Entscheidung: "Die Not und Bedürftigkeit bei den Opfern ist nach wie vor vorhanden".

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