FlixBus testet vollelektrische Fernbusse in Frankreich und Deutschland

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Nun beginnt der Fernbusanbieter mit Investitionen in E-Mobilität und testet E-Busse im Fernbuslinienverkehr. Zwischen Paris und Amiens wird ab Ende April 2018 die erste vollelektrische Fernbuslinie eröffnet, wobei 150 km keine besonders lange Strecke sind. Der erste E-Fernbus in Deutschland folgt ab Frühsommer auf einer neuen Linie zwischen Hessen und Baden-Württemberg. Für Flixbus ist dieses Angebot nicht ausreichend, lässt sich eine Aussage des Unternehmenschefs André Schwämmlein interpretieren: "Der erste E-Fernbus ist ein Signal an die Bushersteller, Innovationen voranzutreiben und Alternativen zum reinen Diesel-Antrieb zu entwickeln". Als Anbieter setze man hier ein klares Zeichen, dass die Mobilitätswende möglich sei. In Deutschland fährt FlixBus mit dem Modell C9 von BYD mit Platz für 40 Menschen und einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h elektrisch. "Zukunftsfähige Mobilität ist mittlerweile auch ein gesellschaftliches Anliegen".

Die Reichweite liegt bei 200 km, wobei ein Lithium-Eisenphosphat-Akku zum Einsatz kommt, der in drei bis vier Stunden wieder aufgeladen werden soll.

FlixBus will in den kommenden Monaten weiter in den Netzausbau investieren. Er spricht sich dafür aus, dass Individualverkehr mit fossilen Kraftstoffen nicht mehr subventioniert werden sollte. Er fordert stattdessen weitere Investitionen in öffentliche Verkehrsmittel.

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