Duterte: Philippinen ziehen sich aus Internationalem Strafgerichtshof zurück

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Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat den Rückzug seines Landes vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angekündigt.

Präsident Duterte erklärte in Manila, der Rückzug erfolge mit sofortiger Wirkung.

Duterte war im Juni 2016 mit dem Versprechen eines gnadenlosen Kampfs gegen Verbrecher ins Amt gekommen.

Das Tribunal in Den Haag hatte kürzlich Ermittlungen wegen möglicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Rahmen von Dutertes Offensive gegen Drogenkriminelle auf den Philippinen eingeleitet.

Diese Nachricht wurde am 14.03.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Burundi hatte Ende Oktober letzten Jahres als bisher einziger Staat den Grundlagenvertrag des Internationalen Strafgerichtshofs gekündigt. Dem Gericht gehören nun noch 123 Staaten an.

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