AMD: Raven Ridge läuft nicht unter Windows 7

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Bislang war es allerdings noch möglich Ryzen-Prozessoren mit Windows 7 zu betreiben, doch mit den neuen Raven-Ridge-Modellen hat dies ein Ende.

Wer sich einen Ryzen 5 2400G oder einen Ryzen 3 2200G für seinen Desktop-Rechner zulegt, muss aufpassen: Denn die neuen Ryzen-APUs von AMD mit integriertem Grafikchip sind anscheinend inkompatibel zu Windows 7. Doch falls Sie damit einen Windows-7-Rechner bestücken wollen: Lassen Sie das besser bleiben.

Wenn dem BIOS entscheidende Details für Windows 7 fehlen, dürfte es wohl für PC-Nutzer keine einfache Möglichkeit geben, die neuen Ryzen-APUs mit dem Betriebssystem zu nutzen. Das Windows-Betriebssystem bootet nach dem CPU-Upgrade nicht mehr. Als Grund für das Problem scheint man das auf den Hauptplatinen installierte BIOS ausfindig gemacht zu haben. Anscheinend erwartet Windows 7 andere Einstellungen für die Energieverwaltung des Rechners (ACPI, Advanced Configuration and Power Interface), als sie das für die neuen Prozessoren erforderliche BIOS liefert. Daher liegen die Probleme auch nicht am Grafikkern der Prozessoren und der Einsatz einer Grafikkarte statt der internen GPU hilft daher nicht. Daher war auch AMD bei Erscheinen der ersten Ryzen-Prozessoren für die Korrekturen bei Problemen mit verschiedenen Speichermodulen zuständig.

Laut dem Beitrag bei Reddit wurde das mit Mainboards von Asrock und Gigabyte getestet.

Auf Nachfrage hätte der Mainboard-Hersteller ASRock AMD als dafür verantwortlich genannt. AGESA steht für AMD Generic Encapsulated Software Architecture und ist eine Microcode-Sammlung, die für AMD-Hardware notwendig ist.

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