Vonovia überwindet Annahmeschwelle für Buwog-Kauf deutlich

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Nach dem vorläufigen Ergebnis nahmen 73,7 Prozent der BUWOG-Aktionäre die insgesamt 5,2 Milliarden Euro schwere Offerte an, wie Vonovia gestern mitteilte.

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia kann wie geplant seinen österreichischen Konkurrenten Buwog übernehmen. Die Bochumer dürften damit ihren Bestand von 350 000 Wohnungen um 49 000 Buwog-Wohnungen vergrößern. Sowohl die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde als auch das deutsche Bundeskartellamt haben bereits ihre Freigabe für die Transaktion erteilt. Für BUWOG- Aktionäre, die das Angebot von Vonovia bisher noch nicht angenommen haben, verlängert sich die Annahmefrist um weitere drei Monate. Die Inhaber der BUWOG-Wandelschuldverschreibungen können jedoch innerhalb des Kontrollwechselfensters (voraussichtlich 16. März 2018 bis einschließlich 27. April 2018) ihre BUWOG-Wandelschuldverschreibungen zum angepassten Wandlungspreis wandeln.

Vonovia überwindet Annahmeschwelle für Buwog-Kauf deutlich

Vonovia hat 29,05 Euro pro Aktie geboten. Innerhalb dieses Zeitraums haben BUWOG-Aktionäre weiterhin die Möglichkeit, ihre Aktien Vonovia zum Preis von 29,05 Euro je Aktie anzudienen. Finanziert werden soll der Milliarden-Deal komplett mit Fremdkapital.

Vonovia war aus der Fusion von Deutsche Annington und Gagfah hervorgegangen. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren mehrere Wettbewerber geschluckt und sich zuletzt den österreichischen Anbieter Conwert einverleibt.

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