Verdi-Chef Frank Bsirske droht mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst

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In Potsdam begann am Montagmorgen die zweite von drei Verhandlungsrunden für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Dies teilten die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und der Deutsche Beamtenbund am Dienstag in Potsdam mit. Auch Flughäfen seien betroffen, allerdings nicht im Ferienverkehr zu Ostern. Verhandelt wird für 2,3 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommunen, unter anderem für Erzieher, Mitarbeiter von Müllabfuhr, Straßenreinigung, Kliniken, Sparkassen und für Bundespolizisten.

In der zweiten Runde der Verhandlungen hatte es zuvor keine Annäherung gegeben. Für sie fordern Verdi und der Beamtenbund sechs Prozent mehr Geld.

Das entspricht mit Nebenforderungen nach Verdi-Angaben sieben Prozent oder sechs Milliarden Euro. "Wenn die kommunalen Arbeitgeber ihre Augen vor der eigentlichen Herausforderung dieser Einkommensrunde verschließen, fahren sie den öffentlichen Dienst vor die Wand", erklärte DBB-Chef Ulrich Silberbach am Montag in Berlin. Die abschließende Verhandlungsrunde ist für Mitte April vorgesehen.

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