[Update] DFB trennt sich von Bundestrainerin Steffi Jones

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Im Sommer 2016 holte er mit einem verstärkten U23-Team Olympia-Silber in Rio de Janeiro.

Der Entscheidung sei "eine intensive Analyse der vergangenen Monate durch die sportlich verantwortlichen Köpfe im DFB vorausgegangen", heißt es in der offiziellen Begründung des DFB.

Als Interimslösung für die beiden bevorstehenden Spiele im April gegen Tschechien und in Slowenien wird Horst Hrubesch (66) die Mannschaft übernehmen. Dabei seien die Auftritte der Mannschaft ausgewertet worden - was nun zur Trennung führte.

Tatsächlich war die Bilanz von Jones bescheiden: Bei der EM war der Titelverteidiger im Sommer vergangenen Jahres bereits im Viertelfinale ausgeschieden. Sechs Tage nach dem schlechten Abschneiden beim Vier-Nationen-Turnier SheBelieves Cup in den USA gab der Verband am Dienstag das Ende der Zusammenarbeit bekannt.

DFB-Präsident Reinhard Grindel dankte der ersten offen lesbischen Bundestrainerin via Twitter für ihr Engagement und ihren Einsatz. Es folgte damit der Empfehlung von Oliver Bierhoff, dem Direktor der Nationalmannschaften, sowie des Sportlichen Leiters Joti Chatzialexiou. "Wir wollten nach der für uns alle enttäuschenden EM mit Steffi weiterarbeiten und haben ihr bewusst diese Chance gegeben", sagte Bierhoff laut Mitteilung. Horst Hrubesch übernimmt den zweimaligen Welt- und achtmaligen Europameister interimsweise. Er soll das Frauennationalteam durch die Qualifikation für die Weltmeisterschaft führen, die nächstes Jahr in Frankreich stattfindet.

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