Skispringen: Freitag in Lillehammer Fünfter - Stoch mit 28. Weltcup-Sieg

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Der Olympiasieger aus Polen setzte sich in Lillehammer in überlegener Manier durch und baute mit seinem sechsten Weltcup-Sieg seine Gesamtführung weiter aus. Wieder einmal nicht zu schlagen war der Pole Kamil Stoch, der mit 139,5 Metern die komplette Konkurrenz deklassierte. Sein Landsmann Dawid Kubacki komplettierte mit Platz zwei die polnischen Festspiele auf dem Olympiabakken von 1994.

Alle sieben DSV-Skispringer haben sich für den Wettbewerb qualifiziert, doch keiner von ihnen konnte im Kampf um die vorderen Plätze mitmischen. Der in der "Raw Air"-Gesamtwertung am aussichtsreichsten platzierte Andreas Wellinger kam nicht über 124,5 Meter und den 22. Platz hinaus". Bester war als Elfter der Oberstdorfer Karl Geiger mit 128 m. Als Gesamt-Achter bleibt der Ruhpoldinger damit bester Deutscher, der Rückstand auf den dominierenden Stoch ist inzwischen aber deutlich angewachsen. Nach dem durchwachsenen Wochenende in Oslo landete der Weltcup-Gesamtzweite Richard Freitag in der Qualifikation von Lillehammer mit einem Sprung auf 122 Meter auf einem enttäuschenden 19.

Mit Andreas Stjernen als Vierter präsentierte sich neben Johansson ein weiterer Norweger stark, wenngleich die Mannschaft von Alexander Stöckl weniger dominant aufgetreten ist als zuletzt am Holmenkollen. Auch David Siegel (25.), Markus Eisenbichler (27.), Stephan Leyhe (28.) und Andreas Wank (36.) sind am Dienstag startberechtigt.

Ein kleines Erfolgserlebnis feierte der Bulgare Vladimir Zografski, der noch vor Schlierenzauer den achten Platz belegt hat.

Die Skisprung-Herren versammeln sich am Montag, dem 12.03.2018, sowie am Dienstag, dem 13.03.2018, im norwegischen Lillehammer, wo die neu eingeführte Wettkampfserie Raw-Air-Tour fortgesetzt wird. Bei den weiteren Wettkämpfen in Trondheim und Vikersund wird Hilde nicht mehr am Start sein, weil Norwegens Cheftrainer Alexander Stöckl hierfür keine nationale Gruppe nominieren darf.

Bei den Österreichern gab es heute einen Ausfall zu beklagen und Daniel Huber erreichte als 54. nicht den morgigen Wettkampf.

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