Russland testet neue Hyperschallrakete "Kinschal"

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Hochpräzise hyperschallschnelle luftgestützte Raketensysteme "Kinschal" (deutsch - "Dolch"), mit denen modernisierte Abfangjäger ausgerüstet werden, sind dazu fähig, Flugzeugträger, Torpedobootszerstörer und Kreuzer eines angenommenen Gegners zu vernichten. Das russische Militär hat nach eigenen Angaben eine neue Hyperschallrakete erfolgreich getestet.

Das hyperschallschnelle luftgestützte Raketensystem "Kinschal" könne garantiert alle existierenden Flug- und Raketenabwehrsysteme überwinden und nukleare und konventionelle Gefechtsköpfe zu Zielen in bis zu 2.000 Kilometer Entfernung bringen.

Die von Präsident Wladimir Putin in seiner Jahresansprache vor der Föderalversammlung genannten neuen russischen Waffen haben weltweit für Aufsehen gesorgt.

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte ein Video, das den Test zeigt. Russischen Angaben zufolge fliegt die "Kinschal" mit bis zu zehnfacher Schallgeschwindigkeit und ist deshalb kaum abzufangen. Die US-Regierung zeigte sich unbeeindruckt von Russlands neuer Raketengeneration. Die von Putin vorgestellten Videos zeigten "keine Veränderung der militärischen Möglichkeiten Russlands", sagte Mattis vor Journalisten während einer Reise in den Oman. Zu kriegerischer Musik wird der Abwurf der Rakete gezeigt.

Die Kinschal ist eine der neuartigen Nuklearwaffen, die Präsident Wladimir Putin bei seiner Jahresrede Anfang März präsentiert hatte. Putins Ankündigungen unter anderem zur Entwicklung neuer Atomraketen führten in westlichen Staaten zu besorgten Reaktionen und Kritik. Putins Rede sei "enttäuschend aber nicht überraschend" gewesen.

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