Beamte im Einsatz: Großrazzia gegen Osmanen-Rocker in NRW!

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Ermittler durchsuchen insgesamt 41 Objekte. Dabei seien auch Spezialkräfte eingesetzt worden. Das war nicht korrekt, um die Durchsetzung eines Vereinsverbots geht es laut Polizei ausdrücklich nicht. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins gegen Strafgesetze verstoßen.

"Wir beobachten die Szene sehr genau und lassen uns von diesen Organisationen nicht blenden", so der Minister. "Ich freue mich, dass der Bundesinnenminister so konsequent gegen kriminelle Rockerbanden vorgeht. Das liegt voll auf unserer nordrhein-westfälischen Null-Toleranz-Linie", erklärte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstagmorgen. "Nach meinem ersten Eindruck hat die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in diesem Fall außerordentlich gut funktioniert".

Die Maßnahmen finden in mehr als 20 Städten statt. Seit 6 Uhr läuft die Großrazzia in Essen, Duisburg, Herten, Hilden, Bergisch Gladbach, Köln, Bottrop, Gelsenkirchen, Marl, Bochum, Recklinghausen, Plettenberg, Werdohl, Lüdenscheid, Witten, Bergneustadt, Wuppertal, Radevormwald, Wenden, Siegen, Gladbeck, Ahlen und Lengerich. In zwei weiteren Bundesländern, Hessen und Baden-Württemberg, sollen laut "Focus" ebenfalls Razzien durchgeführt worden sein. Ziel sei, die Vereinsstrukturen des Rockerclubs "Osmanen Germania" aufzuklären, teilte das Polizeipräsidium Essen mit.

Der Osmanen-Verein agiert als Boxclub und gibt vor, sich um Jugendliche zu kümmern. In der Vergangenheit habe es neben versuchten Tötungsdelikten auch Auseinandersetzungen mit anderen Rocker-Clubs gegeben. Die Gruppierung vertritt demnach türkisch-nationalistische und rechtsextremistische Positionen.

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