Andrea Eskau holt bei Paralympics Gold im Biathlon: "Bestes Schießen meiner Karriere"

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DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher sagte: "Das ist unbeschreiblich".

Rothfuss gewann damit ihre dritte Silbermedaille bei den Paralympics in Südkorea. Mit einer Zeit von 42:01,6 Minuten fehlten Klug am Dienstag bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen in Pyeongchang gut vier Minuten zu Gold.

Das Wetter in Pyeongchang spielte am Dienstag verrückt, doch Andrea Eskau blieb cool. Sie feierte in Südkorea ihre Paralympics-Premiere und wird auf der Strecke von ihrem Begleitläufer Martin Härtl mit verbalen Kommandos geführt. Zunächst geht es für das Team von Bundestrainer Bernd Weißer gegen die Slowakei, fünf Stunden später wartet Gastgeber Südkorea auf die deutsche Mannschaft. Anna-Lena Forster (Radolfszell/1,83)) ist als Vierte auch noch aussichtreich im Rennen. Forster hatte nach dem Super-G noch auf Rang vier gelegen, riskierte dann aber im Slalom alles und gewann. Winter-Paralympics in Pyeongchang im Einsatz. Das deutsche Team hatte den Gastgebern beim 4:3 die erste Niederlage beschert. Zwei Medaillenchancen hat Ristau noch in Südkorea - im Riesenslalom und im Slalom. Andrea Rothfuss, die zum Auftakt Silber holte, ist kurz davor in der stehenden Kategorie dabei. Ihre größte Konkurrentin, Marie Bochet aus Frankreich, schied aus. Gegen sie hatte sich Rothfuss sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G geschlagen geben müssen.

Schaffelhuber hatte beide Konkurrenzen gewonnen und ihre Serie nach fünf Mal Gold 2014 in Sotschi ausgebaut. Auf die Österreicherin Claudia Lösch hat sie schon 1,34 Sekunden Vorsprung, auf ihre Teamkollegin Anna-Lena Forster 1,83.

Die Slalom-Läufe der verschiedenen Klassen starten um 7 Uhr MEZ. Die 46-Jährige leistete sich in Pyeongchang bei schwierigen Bedingungen mit viel Wind nur einen Schießfehler und kam in der sitzenden Klasse im Biathlon über 10 Kilometer nach 42:36,6 Minuten ins Ziel.

"Das war das beste Schießen in meiner ganzen Karriere". "Es ist echt verrückt", sagte die Magdeburgerin im Ziel. "Das hatte ich nicht erwartet", sagte Eskau. Eskau siegte in der sitzenden Klasse klar vor der Russin Marta Zainullina, die als Neutrale Paralympische Athletin (NPA) startet.

Eskau startet bei ihren insgesamt sechsten Paralympics siebenmal: Je dreimal im Langlauf und Biathlon und einmal mit der Staffel.

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