Korkut-Effekt hält an: Auch Leipzig kann Stuttgart nicht beseigen

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"Ich bin sehr zufrieden, das war ein weiterer kleiner Schritt zu unserem Ziel". Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl erreichte beim formstarken VfB Stuttgart nur ein 0:0. Aufsteiger Stuttgart, der nun schon sechs Bundesliga-Partien ohne Niederlage (vier Siege, zwei Remis) ist, hat als Zehnter bereits neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Für noch mehr Freude bei den Leipziger Fans dürfte die Ankündigung Werners sorgen, "auf jeden Fall" auch in der nächsten Saison für RB zu spielen. Über den Applaus des eigenen Anhangs durften sich auch die Gäste überraschend freuen.

Mit ihrem vierten Bundesliga-Spiel in Serie ohne Sieg stellten die Leipziger, bei denen ÖFB-Legionär Marcel Sabitzer durchspielte, ihren Negativrekord im Oberhaus ein und blieben damit Tabellensechster. "Jetzt müssen wir am Wochenende gegen die Bayern was holen", sagte Werner im TV-Sender Sky.

Viel Spektakel bot sich den 53 548 Zuschauern jedoch fast über die gesamten 90 Minuten nicht.

Mit dem Tabellen-Sechsten RB Leipzig tritt Stürmer Timo Werner gegen seinen Heimatverein an - wie Mario Gomez stammt der Torjäger aus der Jugend des VfB. "Er ist einer der besten Spieler aktuell in Deutschland". Auffällig wurde Werner danach nur noch bei seiner Auswechselung in der 77. Minute. Der ersten VfB-Torchance von Christian Gentner (25.) ging daher auch ein Fehler von RB-Torwart Peter Gulacsi voraus. Für positive Szenen sorgten aber auch seine Kollegen nicht.

Wenig später testete Leipzigs Naby Keita (32.) VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler, der seinen Schuss aus spitzem Winkel aber zur Ecke abwehrte.

In einem Spiel mit zahlreichen Nickligkeiten kam nur gelegentlich die Geschwindigkeit der Leipziger zum Tragen, die im Vergleich zum 2:1 am Donnerstag in der Europa League gegen Zenit St. Petersburg fanden die Gäste in Stuttgart nur selten zu ihrem temporeichen Spiel in der Offensive. Auch der ebenfalls von Pfiffen begleitete Tausch von Werner gegen Jean-Kévin Augustin änderte nichts - beinahe hätte dagegen Gomez noch für den glücklichen Sieg Stuttgarts getroffen.

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