Designer Hubert de Givenchy ist tot

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Hubert de Givenchy wollte Mode entwerfen, die dem weiblichen Körper Komfort gibt. "Seine Neffen und Nichten und deren Kinder sind tief bestürzt", heißt es in einem Statement des Modedesigners Philippe Venet, dem Lebensgefährten von Hubert de Givenchy.

Givenchy stammte aus einer reichen Adelsfamilie, er wurde 1927 in Beauvais (Nordfrankreich) geboren.

Vor mehr als 25 Jahren begann der Modeschöpfer, sich allmählich aus der schillernden Modewelt zurückzuziehen. Givdenchy gab Hollywood-Star Audrey Hepburn (†63) das berühmte "kleine Schwarze" und revolutionierte damit die Art und Weise, wie die Frauenwelt sich kleidete.

Der Klassiker „Frühstück bei Tiffany“ ist Audrey Hepburns wohl berühmtester Film
ImageCollect Der Klassiker „Frühstück bei Tiffany“ ist Audrey Hepburns wohl berühmtester Film

Der Givenchy-Look prägte aber auch Jackie Kennedys Jahre im Weißen Haus. Im Jahr 1952 gründete der Designer sein berühmtes Label Givenchy. Zu weiteren Anhängerinnen Givenchys zählten Grace Kelly und Wallis Simpson, die Herzogin von Windsor. Heute gehört das Modehaus Givenchy dem Luxuskonzern LVMH, Claire Waight Keller ist die derzeitige Chefdesignerin. Im Jahr 1995 präsentierte er seine letzte Modenschau.

Eine seiner bekanntesten Musen war die Schauspielerin Audrey Hepburn, die er in den 50er- und 60er-Jahren für die Filme "Frühstück bei Tiffany" und "Ein süßer Satz" einkleidete.

De Givenchy hatte jahrzehntelang Kreationen für Frauen geschaffen. Er soll demnach im engsten Kreis bestattet werden.

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