Batshuayi rettet dem BVB einen glücklichen Sieg

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Nur drei Tage nach dem dürftigen Auftritt gegen Salzburg (1:2) gelang dem Team von Trainer Peter Stöger mit dem am Ende dramatischen 3:2 (1:0) gegen den Tabellennachbarn Eintracht Frankfurt ein wichtiger Schritt in Richtung Champions League.

Peter Stöger war nach dem 1:2-Debakel im Europa-League-Hinspiel gegen Salzburg erleichtert: "Wenn du in der 94. Minute den Siegtreffer machst, brauchst du den Faktor Glück". Vor 81 360 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park sorgten Marco Russ (12./Eigentor) und Michy Batshuayi (77./90.+4) am Sonntag für den hart erkämpften Erfolg des Tabellendritten. Dagegen musste die Eintracht trotz zweier Tore durch Luka Jovic und Danny Blum erstmals in dieser Saison drei Auswärtsniederlagen nacheinander hinnehmen. Die Gäste erhöhten den Druck, die Dortmunder konnten der Frankfurt-Drangphase nur wenig entgegensetzen. Nach scharfer Flanke von Christian Pulisic auf den zweiten Pfosten beförderte Russ den Ball vor dem einschussbereiten BVB-Spielmacher Marco Reus ins eigene Netz. Den ersten gelungenen Angriff in der 2. Halbzeit schloss Joker Batshuayi mit einem Flachschuss aus 14 Metern erfolgreich ab. Nach dem 2:2 in der Nachspielzeit durch Blum bescherte der Belgier seinem Team mit einem Drehschuss doch noch das Happy End. Zwar kam sie zunehmend besser ins Spiel, fand aber bis zur Pause keine probaten Mittel, um die zunächst sattelfeste BVB-Abwehr ins Wanken zu bringen. "Ich hatte das Gefühl, dass die Jungs alles unternehmen, was ihnen möglich ist - dann wirst du auch einmal spät belohnt, wenn du den Faktor Glück auf deiner Seite hast". "Wir haben uns so gewehrt, wie wir das in den letzten Wochen nicht immer gemacht haben". Verbesserungspotenzial sei noch viel vorhanden. Mehr nicht. "Wir sind noch nicht so stabil, haben ein paar Schlüsselspieler, die nach langen Verletzungspausen dieses Tempo noch nicht 90 Minuten lang gehen können".

Im zweiten Spiel am Sonntag kam RB Leipzig beim formstarken VfB Stuttgart nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste wichtige drei Punkte im Kampf um die Champions-League-Ränge. Aufsteiger Stuttgart, der nun schon sechs Bundesliga-Partien ohne Niederlage (vier Siege, zwei Remis) ist, hat als Zehnter bereits neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

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