Patentklage: Spracherkennung von Siri im Visier

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Es ist nicht die erste Patentklage, die bei Apple für Siri eingetrudelt ist.

Die britische Firma Portal Communications reichte eine Klage gegen Apple in Texas ein.

Mit drei frisch erworbenen Patenten ist eine US-Firma gegen Apple vor Gericht gezogen: Sie sieht eine geschützte Spracherkennungstechnik durch Apples Siri verletzt und fordert Schadenersatz - sowie einen US-Verkaufsstopp für sämtliche Apple-Hardware. Man wirft Apple vor, die natürliche Spracherkennung und die Verarbeitung von stimm- und ortsbasierten Anfragen ohne eine entsprechende Lizenzvereinbarung von Portal zu nutzen.

Die drei Patente von Portal Communications aus den Jahren 2012, 2011 und 2008 betreffen vornehmlich die Umwandlung von gesprochenen Befehlen in einer Weise, die auch vom Rechner verstanden und umgesetzt werden kann. Außerdem solle möglichst schnell in den USA ein Verkaufsverbot für Apple-Produkte verhängt werden, die mit Siri laufen. Egal ob Mac, iPhone, iPad, Apple Watch, Apple TV oder der neue HomePod: Alle können auf Siri zurückgreifen. Infografik: Dafür würden die Deutschen Siri, Alexa und Co. nutzen Die vor kurzem im US-Bundesstaat Texas eingereichte Patentklage geht zurück auf eine Patentanmeldung aus dem Jahr 2005 (via AppleInsider). Kaum etwas bekannt Viel über Portal Communications und über den ursprünglichen Patente-Inhaber sowie über die Patente selbst war bisher noch nicht zu erfahren.

Apple kenne die vorgebrachten Patente, führt Portal in der Klage weiter an, der Konzern zitiere diese in einer zweistelligen Zahl eigener Patentanträge.

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