Volkswagen stellt Kraftwerke von Kohle auf Gas um

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Der Konzern steht vor der teuersten Umweltmaßnahme aller Zeiten. Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Konzernvorstand beschlossen, die beiden unternehmenseigenen Groß-Kraftwerke am Standort Wolfsburg grundlegend zu modernisieren und von Steinkohle- auf Erdgasbetrieb umzustellen. Außerdem dienen sie der Wärmeversorgung des Werkes sowie der Stadt Wolfsburg. In diesem Zuge sollen mehrere neue Gas- und Dampfturbinenanlagen als Ersatz für die bestehenden Steinkohlekessel errichtet werden. "Bis 2025 werden wir die Umweltlasten (Energie, CO2, Wasser, Lösemittel und Abfall) im gesamten Volkswagen-Konzern um 45 Prozent gegenüber 2010 reduzieren. Weitere werden folgen", sagte Müller nach der Entscheidung der Unternehmensleitung. 136 Megawatt elektrische Leistung sowie ca.

Der Autobauer Volkswagen will mit seinen eigenen Karftwerken weniger Emissionen ausstossen und nimmt dafür 400 Millionen Euro in die Hand. Der Baubeginn könnte noch in diesem Jahr erfolgen, die Fertigstellung ist für 2021/22 vorgesehen. Michael Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der VW Kraftwerk GmbH, ergänzt: "Für den Fall einer zukünftig wirtschaftlichen Erzeugung von synthetischem Erdgas, etwa durch die Nutzung von Power-to-Gas-Anlagen, könnten wir sogar eine vollständige CO2-Neutralität erreichen".

Zwei Kraftwerke in Wolfsburg sind für die Stromversorgung der Standorte Wolfsburg, Emden, Hannover, Kassel, Braunschweig und Salzgitter zuständig - jedenfalls zum überwiegenden Teil.

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