USA wollen sich aus Finanzierung der ISS zurückziehen

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Februar, 10.37 Uhr: Die US-Regierung will einem Bericht zufolge aus der Finanzierung der Internationalen Raumstation (ISS) aussteigen. Das Weisse Haus wolle das kostspielige Raumfahrtprojekt nur noch bis zum Jahr 2025 finanzieren. Die britische Zeitung erhielt interne Dokumente der US-Raumfahrtbehörde NASA, laut denen die USA das ISS-Projekt nur bis zum Jahr 2025 finanziell unterstützen werden. "Es ist möglich, dass die Industrie beginnen könnte, bestimmte Teile oder Fähigkeiten der ISS als Teil einer künftigen kommerziellen Plattform weiterzubetreiben". Zuletzt belief sich das jährliche Budget der USA für die ISS-Unterstützung auf drei bis vier Milliarden US-Dollar. Die Nasa wollte zu dem Bericht auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme abgeben.

Der Grundstein für die ISS war vor 20 Jahren mit einem internationalen Abkommen gelegt worden. Beteiligt sind neben den USA auch Russland, die EU, Japan und Kanada. Seit der Präsidentschaft von George W. Bush hat die Behörde jedoch vermehrt Aktivitäten an die Privatwirtschaft ausgelagert. US-Astronauten können seitdem nur noch mit russischen Sojus-Raketen zur ISS gelangen.

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