ThailandZentralbank verbietet Handel mit Digitalwährungen

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EU-Finanzaufseher befürchten, dass Anleger ohne ausreichende Expertise in Bitcoins investieren. Auch asiatische Länder wie Thailand gehen inzwischen hart gegen Kryptowährungen vor. Thailand verbot Banken und sonstigen Finanzinstitutionen den Handel mit Digitalwährungen am Montag komplett. Bitcoin & Co.: Warum die Warnung der EU?

Die Finanzaufseher der EU haben vor den Gefahren gewarnt, die mit der Investition in Kryptowährungen wie Bitcoin verbunden sind. Im Falle von Diebstählen durch Hacker oder der Pleite einer Krypto-Börse gebe es zudem keinerlei Anlegerschutz nach EU-Recht. Im Dezember hatte EU-Kommissar Valdis Dombrovskis die Aufseher zu einer Verschärfung ihrer Wortwahl aufgerufen.

Banken und anderen Finanzinstituten sei es untersagt, in Kryptowährungen zu investieren oder mit diesen zu handeln, heißt es in einem Rundschreiben von Notenbankchef Santiprabhob. Trotz eines Handelsverbotes in Thailand legt der Bitcoin in Dollar weiter zu.

Den Banken soll es außerdem verboten sein, Digitalwährungen in herkömmliche Währungen zu tauschen oder auf Handelsplattformen anzubieten. Darüber hinaus dürfen keine Kreditkarten mehr für den Kauf von Digitalwährungen verwendet werden oder Kunden beim Kauf von und Handel mit Digitaldevisen beraten werden.

Als Grund für das Verbot gab die Zentralbank an, sie sei besorgt wegen des möglichen Betrugs mit Kryptowährungen.

Auch Thailand schränkt den Gebrauch von Kryptowährungen ein.

"Virtuelle Währungen wie der Bitcoin unterliegen extremen Preisschwankungen und zeigen klare Anzeichen von Blasenbildungen", schrieben die Aufseher.

Dem Vorgehen asiatischer Länder wird derzeit besonders große Aufmerksamkeit geschenkt, weil Digitalwährungen in vielen Staaten Asiens sehr beliebt sind. Allerdings wächst auch hier das Misstrauen gegenüber dem neuen Geldgeschäft.

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