Schüsse in High School in Florida - Tote

Einstellen Kommentar Drucken

Bei einer Schießerei an einer Schule im US-Bundesstaat Florida sind nach Angaben der örtlichen Behörden zahlreiche Menschen getötet worden. Ein 19 Jahre alter ehemaliger Schüler habe mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer eröffnet, sagte der Sheriff des Bezirks Broward, Steve Israel. Unter den Opfern befinden sich Lehrer und Schüler. Ob es sich bei den Erwachsenen um Lehrer der Marjory Stoneman Douglas High School handele, sei noch unklar.

Der Sheriff sprach von einem "Bild des Grauens".

Sheriff Scott Israel geht derzeit von einem Täter aus. Nach der Tat wurde er demnach in der nahe gelegenen Stadt Coral Springs aufgefunden und ließ sich widerstandslos festnehmen. Sie haben einen Mann in rotem Shirt in Handschellen abgeführt. Trump hat außerdem eine psychische Störung des Täters als Grund für das Schulmassaker nahegelegt. Die Sicherheitsbehörden hätten bereits damit begonnen, seine Websites und Beiträge in sozialen Netzwerken zu rastern, dabei gebe es einige "sehr, sehr beunruhigende" Beiträge. Die Polizei hat nach eigenen Angaben keine Hinweise auf weitere Verdächtige.

Das Video konnte nicht abgespielt werden. Steffen Schwarzkopf berichtet aus den USA. Einsatzkräfte mehrerer Polizeieinheiten waren im Einsatz.

Lokale Medien berichteten zunächst von 20, später von bis zu 50 Verletzten.

Viele der insgesamt mehr als 3000 Schüler der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland verließen die Schule unverletzt.

Die Schüler wurden inzwischen begleitet von Polizisten evakuiert. Zur Sicherheitssituation an der Schule sagte Hunschofsky, die Highschool habe nur einen Eingang und täglich sei ein Polizist vor Ort.

US-Präsident Donald Trump wurde über die Schießerei informiert, wie das Weiße Haus mitteilte. "Wir schließen die Opfer und ihre Freunde und Familien weiter in unsere Gedanken und Gebete ein", sagte Trumps Sprecherin. Er soll erst den Feueralarm an der Schule ausgelöst und dann die Schüsse abgefeuert haben. Eine Lehrerin beschrieb im Sender WSVN, sie habe sich mit 19 Schülern ihrer Klasse einem Geräteraum verschanzt, um den Schüssen zu entgehen.

Die Schule sei abgesperrt worden, sagte eine Sprecherin der Polizei, ohne Aussagen über Opfer zu machen. Der Amokläufer habe "unzählige Magazine" bei sich getragen, so die Polizei.

"Das ist der schlimmste Albtraum". Offenbar hoffte er, seinen ehemaligen Mitschülern und Lehrern so die Orientierung und damit die Flucht zu erschweren.

In den vergangenen Jahren kam es in den USA immer wieder zu ähnlichen Vorfällen an Schulen und Universitäten. Erst vor drei Wochen waren in Kentucky zwei Schüler erschossen worden. Regierung und Parlament haben dieser Forderungen in Vergangenheit jedoch stets eine Absage erteilt.

Comments