Schallmauer durchbrochen Bundesliga setzt mehr als vier Milliarden um

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Boomliga Bundesliga - nur international steckt der deutsche Profi-Fußball in der Krise!

Die Vereine der 1. und 2. Bundesliga setzten zusammen erstmals mehr als vier Milliarden Euro um. Wir haben den zweitgrößten Umsatz der Welt.

Den Großteil des Umsatzes hat mit knapp 3,4 Milliarden Euro die erste Liga gemacht. Dann schlägt der neue TV-Vertrag, der dem Profifußball ab der laufenden Saison über vier Jahre im Schnitt rund 1,16 Milliarden Euro pro Spielzeit bis 2021 einbringen wird, erstmals zu Buche.

Diese Nachricht wurde am 15.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet. 14 der 18 Bundesligisten knackten die 100-Millionen-Euro-Marke, 16 der 18 erwirtschafteten erneut einen Gewinn nach Steuern. In die Leistungszentren wurden 163,4 Millionen Euro investiert. Aber wir müssen aus unseren Möglichkeiten das Beste machen. "Einige tun das schon, andere haben da noch Luft nach oben", sagte Seifert.

Er forderte vor allem die Clubs mit internationalen Ambitionen dazu auf, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie sich in Zukunft aufstellen wollen. Das galt in dieser Saison insbesondere für die enttäuschenden Leistungen von Hertha, Köln und Hoffenheim in der Europa League. Seifert: "Ich gehe davon aus, dass allen klar ist, dass dies nur ein Ausrutscher sein darf". "Wenn die Bayern mal eine schlechte Saison erwischen, sieht es ganz dunkel aus in Europa", mahnte Seifert. Der DFL-Boss schrieb den Vereinen deshalb erneut ins Stammbuch, sich im Europacup zu steigern.

"In der Summe ist die Liga finanziell absolut gesund". Der bringt dem Profifußball ab der laufenden Saison rund 1,5 Milliarden Euro pro Spielzeit ein.

Und es gab noch mehr Rekorde: Das auf 1,311 Milliarden Euro angewachsene Eigenkapital der Bundesligavereine ist ebenso ein Höchstwert wie die 1,17 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben sowie die 54 275 Arbeitsplätze in der Branche. Seiferts Resümee: "Wer auch immer Finanzminister wird: Auf die Bundesliga kann er zählen".

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