Rekordsumme für Schienennetz, Rekordzahl an Baustellen

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Auf rund 20 wichtigen Streckenabschnitten führt das, über das Jahr verteilt, zu längeren Fahrzeiten von zehn Minuten bis zu einer halben Stunde.

Trotz steigendem Bauvolumen - 2018 werden im Vergleich zum Vorjahr rund 800 Millionen Euro mehr ausgegeben - sollen die Auswirkungen auf die Kunden so gering wie möglich gehalten werden. An manchen Tagen werde es bis zu 800 Bahn-Baustellen gleichzeitig geben, sagte Bahn-Vorstand Ronald Pofalla. Ein Großteil des Geldes kommt vom Bund. Außerdem sollen bestimmte Verbindungen ganz aus dem Fahrplan gestrichen werden. Von April bis Oktober soll so etwa zwischen Köln und Düsseldorf-Flughafen gebaut werden, von Anfang Juli bis Anfang August auf der Strecke Hamburg-Hannover und von Juli bis Oktober zwischen Würzburg und München.

Die Bahn will nach Pofallas Worten die Verspätungen, die durch Baustellen verursacht werden, weiter "deutlich" verringern. Das sei ein Erfolg des im Juli eingerichteten Lagezentrums Bau, das mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter habe. Ziel sei, bei gleichbleibend intensivem Baugeschehen ein Drittel mehr Züge zu fahren, als dies heute möglich ist. Ab 2021 könne das Baustellen-Management entsprechend gesteuert werden.

Bahn investiert Rekordsumme in Gleise und Bahnhöfe Mit einer Rekordsumme will die Deutsche Bahn ihr Streckennetz in diesem Jahr weiter sanieren und Bahnhöfe erneuern. Für über 40 Neu- und Ausbaumaßnahmen sind 2,6 Milliarden Euro eingeplant. Hinzu kommen 1,2 Milliarden Euro, mit denen 700 Bahnhöfe modernisiert werden sollen.

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