Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien mit toten Russen

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Sollten sich die hohen Opferzahlen als wahr herausstellen, so wäre der Angriff der tödlichste Militärvorfall zwischen den USA und Russland seit dem Ende des Kalten Krieges.

Die getöteten Russen sollen Söldner gewesen sein und den Berichten zufolge im Auftrag privater Militärfirmen gekämpft haben. Russische Medien ermittelten die Namen von mindestens fünf Toten, während die Führung in Moskau bei ihrer Linie blieb, in das Gefecht am Euphrat seien keine russischen Soldaten verwickelt gewesen.

Bei einem schweren US-Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien vergangene Woche sind auch mehrere russische Söldner getötet worden. Die bezahlten Kämpfer gehören nicht zur Armee, weshalb das vorläufige Dementi des russischen Verteidigungsministeriums zu dem Vorfall Anfang Februar formal korrekt sein könnte.

Rund 100 Kämpfer der Assad-treuen Truppen seien durch den US-Schlag getötet worden.

► In der umkämpften syrischen Stadt Deir Ezzor hat es in der vergangenen Woche ein Bombardement durch Streitkräfte der US-Luftwaffe gegeben.

Die USA beteuern stets, sie würden sich aus dem syrischen Bürgerkrieg heraushalten und nur gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) kämpfen.

Das US-Militär arbeitet bei seinem Kampf gegen den IS mit dem Bündnis der Syrischen Demokratischen Kräfte zusammen, das von der Kurdenmiliz YPG geführt wird.

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